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Bodenbeschaffenheit und Abdichtung

Dieses didaktische Grundwissen beansprucht keineswegs Vollständigkeit, soll nicht unüberlegt übernommen werden, eher aber die eigenständige Beurteilung von vorhandenen Situationen und Umständen fördern.

Bodenbeschaffenheit und Abdichtung

 

Abdichtung und Dränage sind unbedingt im Zusammenhang zu sehen.

Bei der Planung der erforderlichen Abdichtung und Dränage ist zu berücksichtigen:

  • die Wasserdurchlässigkeit des Bodens
  • die Geländeform
  • der höchste Grundwasserstand

Die Bodenbeschaffenheit:

  • Nichtbindige Böden (gut durchlässig) (Sand- und Kiesgröße >0.06mm) sind so durchlässig, dass das Sickerwasser, selbst bei starken Niederschlägen, ohne zu stauen, bis zum schwer durchlässigen Boden bzw. bis zum derzeitigen Grundwasserstand sickert. In reiner Form sind diese Böden selten anzutreffen.
  • Bindige Böden (schwer durchlässig) (Korngröße <0.0002mm = Lehm, Schluff, Ton) hingegen verzögern das Versickern so, dass bei stärkeren Niederschlägen das Wasser langsamer versickert als es ankommt. So entsteht zeitweilig stauendes, also drückendes Wasser oder auch gefährliches, ständig drückendes Schichtenwasser.

Sperrschichten und Abdichtungen sind per Definition wasserführende Schutzschichten. Deshalb ist stets darauf zu achten, dass ihr berührendes Material möglichst sickerfähig ist.

Sperrschichten und Abdichtungen sind per Definition wasserführende Schutzschichten. Deshalb ist stets darauf zu achten, dass ihr berührendes Material möglichst sickerfähig ist.

Die Abdichtung und ihre Dränage:

Gegen aufsteigende Feuchtigkeit sind waagerechte Sperrschichten anzuordnen. Damit keine Feuchtigkeitsbrücken entstehen, müssen die Sperrschichten an die Abdichtung anschließen oder ggf. diese überlappen.

  1. Sperrschicht zwischen Fundament und Wand, gegen aufsteigende Feuchtigkeit nach außen in der Hohlkehle an der Grundmauerabdichtung und nach innen an die Fußboden-Drän- und Sperrschicht anschließen.
  2. Die Sperrschicht hinter der Sockel-Verblendschale gegen Regen- und Spritzwasser nach unten über die Grundmauerabdichtung überlappen und nach oben an die Sperrschicht am Fußpunkt der Luftschicht bzw. der Fassade anschließen.

Zum Schutz des Bauwerks sind somit, neben der entsprechenden Abdichtung, zusätzlich anzubringen:

  1. eine Schutzschicht gegen mechanische Beschädigungen der Abdichtung beim Verfüllen der Baugrube: System Platon™ oder Platon Double Drain™
  2. eine Flächendränage zur Aufnahme und möglichst schnellen Ableitung des andrängenden Wassers: Platon Double Drain™
  3. einer Filterschicht zur Verhinderung des Verschlämmens der Dränschicht: FILTEX®
  4. eine Ringdränage unterhalb der Flächendränage zur Aufnahme und Abführen des anfallenden Wassers: FSD Schal-Drän-System von Fränkische

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